Kampagnenstory Taskforce Delta (Ramah Taskforce)

Die ruhe vor dem Sturm

Hakan erinnerte sich in einer Pause zwischen den Feuergefechten zurück daran wie alles angefangen hatte.

Am Abend bevor das PanO Kriegsschiff ablegen würde war schonmal ein offizieller Sektempfang für die Diplomaten geplant. Das bedeutete für Hakan gut aussehend am Rande des Raumes stehen und die Tariqa nicht aus den Augen lassen. Frau Cuja hatte ihm hierfür extra einen Anzug zukommen lassen, welcher dem von ihr geforderten Dresscode entsprach, jedoch fand ihn Hakan schrecklich. Er war nicht klassisch schwarz-weiß, sondern beige mit einer grünen Krawatte. Aber Job ist Job egal wie man aussah. Während er sich in seinem Quartier fertig machte ging er im Kopf noch einmal den Zeitplan für den Abend durch, Beginn war mit dem Sektempfang um 1900, also würde er um 18:30 die Tariqa an ihrem Quartier abholen. Bis 19:30 wurden die Gäste empfangen während welcher er einfach nur abseits stehen würde während Miss Cuja erste Kontakte knüpfen würde. Danach würde es von dem Empfangssaal in den Besprechungssaal gehen wo er sich dann knappe zwei Stunden langweiligstes politisches Geschwafel und geheuchelte Lobpreisungen anhören musste.
Danach war es dann seine Aufgabe Sie zurück in Ihr Quartier zu geleiten und dort den Tagesplan für morgen zu bekommen.
Soweit zumindest das Offizielle jedoch begann für Hakan die Operation bereits am Mittag mit einer Inspektion der Räumlichkeiten auf Sicherheitslücken, nicht das er welcher erwarten würde, aber lieber nicht blind der PanO vertrauen. Danach würde er seinem Team letzte Anweisungen geben und noch einmal die Aufgabe von jedem durchgehen. Selbstverständlich war es nicht erwünscht das die Diplomaten schwer bewacht auftauchen daher bestand Frau Cuja darauf das er sie allein begleiten würde. Jedoch wäre dies absolut unzulässig für seine Geldgeber daher musste sein Team an Strategisch wichtigen Positionen auf seinem weg von den Quartieren zu dem Treffen Stellung beziehen und dort einsatzbereit bleiben. Da er selbst nicht Kontakt zu ihnen aufnehmen dürfte damit die Diplomatin nicht bemerkte übernahm Leila diese Aufgabe und überwachte seine Position dauerhaft und erfragte Rückmeldung der einzelnen Mitglieder sobald Hakan ihren jeweiligen Sektor betreten würde.

Soweit der Plan für den Abend, jedoch wäre er nicht hier gewesen, wenn die Wahrscheinlichkeit dafür das etwas schiefgeht nicht viel zu hoch, und so sollte es auch kommen.
Die Operation begann also mit dem anziehen dieses bescheuerten Anzugs und dem Abholen der Diplomatin. Frau Cuja erwartete ihn bereits, bat ihn jedoch noch kurz herein, während sie sich noch ihr Kopftuch und Mantel anzog. Hakan sah sie zum ersten mal in Person vorher hatte er nur ihre Stimme gehört jedoch nie ein Bild von ihr gesehen. Sie sah umwerfend aus. Sie trug ein Kurzen schwarzen Rock, welcher oben herum eine Art Fischnetz übergeht und Gerade genug zeigte um die Fantasie anzuregen. Jedoch war alles Relativ schnell versteckt unter einem großen pinken Mantel und ihr Langes kastanienbraunes Haar wurde von einem beigen Kopftuch verdeckt, welches zumindest zu seinem Anzug passte. Nachdem sie sich so nun zurecht gemacht hatte konnte es pünktlich losgehen.
Auf dem Weg hielt in Leila dauerhaft auf dem laufenden und bis zur Ankunft gab es keine besonderen Zwischenfälle. Jedoch war die Spannung in der Empfangshalle förmlich greifbar. Frau Cuja gab Hakan ihren Mantel, was für ihn bedeutet sich bedeckt am Rand zu halten und sie ihren Job machen zu lassen. Sie hielt Ausschau nach der Tohaa Delegierten und steuerte auf diese zu und begann mit ein wenig Smalltalk. Hakan verlegte seine Position so dass er sie nicht aus dem Blick ließ und immer in Reichweite ist um im Zweifelsfall dazwischen zu gehen.
Ein Kellner steuerte auf Hakan zu und wollte ihm Sekt und Schnittchen anbieten, jedoch war sein Training harsch gewesen, kein essen oder Trinken alles könnte vergiftet sein. Selbiges galt für die Diplomatin, daher fing er auch einige Kellner ab bevor sie ihr etwas hätten anbieten können. Plötzlich hörte er wie jemand an sein Glas schlug die Menge verstummte und jemand sagte „Wenn sie mir nun bitte in den Besprechungssaal folgen würden.“

Es spielte sich ab wie erwartet ein Haufen politisches Geschwafel welches so geschwollen war das Hakan nicht alles verstand und anfing Kopfschmerzen zu bekommen. Gottseidank war es schneller vorbei als angesetzt und Sie konnten dieses Treffen früher verlassen.
Leila informierte das Team darüber das es früher zu Ende war und erwartete Rückmeldung von allen posten. Einer davon meldete sich jedoch erst nach einem Zweiten nachfragen, was Hakans inneren Alarm losgehen ließ. Es war noch nie vorgekommen, dass ein Funkspruch nicht direkt beantwortet war. Er rief in seinem Kopf noch einmal ihren weg zurück zum Quartier auf und plante für den Punkt wo es Probleme geben könnte bereits einen Fluchtweg. Die ersten 2 Checkpunkte liefen sauber ab. Jedoch antwortete bereits der dritte nicht mehr auf den Funkspruch, wodurch Hakan einen Umweg einschlug, sehr zum Missmut von Frau Cuja. Jedoch kam die Erklärung für die fehlende Antwort bereits hinter der nächsten Ecke wo er gerade noch sah wie eine Odalisque seines Teams den Leitenden Hafza mit einer fremdartigen Waffe von hinten durchbohrte. Zuerst war er von dem Schock, das sich seine Leute selbst umbrachten, kurz Gelähmt als ihn die „Odalisque“ jedoch bemerkte und mit einem nicht menschlichen mehr Insekten artigen Kopf anschaute wusste Hakan er wäre der nächste wenn er nichts unternimmt. Er zog seine Pistole welche gut versteckt in dem Anzug gewesen war und eröffnete das Feuer auf das Insekt. Jedoch traf sie kein einziger Schuss und es wich allem aus und kam immer näher auf ihn zu. Nachdem das erste Magazin gelehrt war rief er „Los da lang!“ Griff die Diplomatin und rannte in den Gang, dabei den Blick stets nach hinten gerichtet. Wo das Ding was sich die haut seinen Teams angezogen zu haben scheint nun um die Ecke bog und bereits bedrohlich nah war. Jedoch Bemerkte Hakan ein Schimmer im Augenwinkel aber vielleicht hatte er es sich auch nur eingebildet Kurz später hörte er ein Ohrenbetäubenden Knall und der Kopf des Alien verabschiedete sich in kleine Teile, von einer Schrotflinte getroffen. Jedoch obwohl es tot war hieß das nicht das er stehen bleiben könnte denn was es umgebracht hat war noch da und er konnte es nicht sehen. Sie Bogen um eine weiter Ecke, wo er jedoch erst einmal anhalten musste denn vor ihm im Gang lag der tote Körper, welcher ihn eben noch verfolgt hatte, jedoch mit dem richtigen Kopf. Und dann hörte er das Klicken und warf sich zwischen den Körper und die Diplomatin als die Mine explodierte und alles um ihn Schwarz wurde.

Das Zentrum des Sturms

Hakan schreckte hoch und musste erst realisieren wo er war.
Das letzte woran er sich erinnern konnte war die Explosion einer Mine, welche er für Frau Cuja abfing, jetzt jedoch hörte er das Heulen von Sirenen und sah sich um.
Er war in den Quartieren der Diplomatin welche am anderen ende des Raumes mit einem Tuareg diskutierte als sie bemerkte das er erwacht war.
„Sie haben 5 Minuten ihr Team zu sammeln. Danach machen sie sich auf den Weg in die Docks, die Landungsarmee der Combined Army abzuwehren.“
Hakan war desorientiert, befolgte jedoch den Befehl ohne weitere Fragen zu stellen. Er kontaktierte Leila, dass in t-5 Treffunkt an den Quartieren der Diplomatin war und Schnelligkeit geboten war.
Leila war wie gewohnt pünktlich, jedoch war es nicht nur sein vertrautes Team aus Ghulams, allen voran lief ein Soldat mit rotem Turban, und einer MK12 welche er jedoch wie ein normales Gewehr trug. Er war die Verkörperung des perfekten Soldaten, genetisch modifiziert um nicht an die Grenzen des menschlichen Körpers gebunden zu sein. Er war ein Khawarij und er trug dieselbe Kennzeichnung wie der Tuareg in Frau Cujas Quartieren. Nach einer kurzen Lagebesprechung machte sich sein Team auf den Weg in die Docks. Unterwegs trafen sie auf andere Trupps der Diplomaten, welche auf dem Schiff waren. Nomaden, Russen und Schotten. Alle liefen sie nun gemeinsam zu den Docks um dort Stellung zu Beziehen.
Sie hatten gerade genug Zeit um Stellung um ein paar Containern und einigen Wachhäusern zu beziehen als die ersten Landungspots der Combined Army landeten.

Hakan konnte sich im Nachhinein nicht mehr an vieles erinnern, jedoch hatten sich ein Schreckensanblick in sein Hirn gebrannt und würde dort auch noch für eine Weile bleiben. Noch jetzt suchte ihn das mechanische Klicken der Sphinx heim, er hatte mehrere Leute an dem Tag an dieses mechanische Monster verloren. Er war heil froh, dass es ein Nomaden Hacker geschafft hatte lange genug den TAG lahmzulegen damit Senõr Masacre ihn in seine Einzelteile legen konnte.

Sie hatten es geschafft die Combined Army abzuwehren, fürs erste zumindest. Jedoch scheinen ein Paar vereinzelte Teams durchgebrochen zu sein.
Er bekam die Anweisung von Frau Cuja Sich mit ihr in der Storage Unit der Bismark zu Treffen.

Die Vorräte werden knapp

Frau Cuja erwartete Hakan bereits in der Storage unit. Sie war nicht allein, es waren mehrere Truppen der Taskforce in ihrer Nähe damit beschäftigt einen Container zu entladen. Hakan wurde auf den neusten stand gebracht, was bedeutete das er für diese Mission Hand in Hand mit der Task Force arbeiten würde.

Jedoch war die Taskforce nicht das einzige Team, welches seine Vorräte aufstocken wollt. Auf der anderen Seite der Lagerhalle konnten die Sensoren Aleph Aktivität feststellen. Die Haqqilsamische Diplomatin entschied, dass es das Beste für die Operation wäre, wenn die Aleph Truppen es nicht schaffen würden ihre Vorräte aufzustocken. Daher wurde ein schneller Angriffsplan ausgearbeitet, um die Vorräte des Gegners zu zerstören. Jedoch war die Taskforce nicht in der Lage gewesen ihre volle stärke nach dem Angriff auf die Docks wiederherzustellen. Daher war die Zusammenarbeit mit den Calledoniern welche sich in der Nähe befanden essenziel für das Sabotieren der Aleph.
Die Ariadner hatten selbst viele Mittel bei er Verteidigung verloren und waren sehr gerne bereit der Taskforce ihre Unterstützung bei der Sabotage im Tausch gegen Vorräte zuzusagen.

Da es kein offener Kampf werden dürfe war es von äußerster Wichtigkeit das der Gegner nicht die Identität der Angreifer herausfinden dürfte. Daher war der Plan eine massive Wand aus Rauch aufzubauen, welche die Aktionen verdecken würde.
Diese Aufgabe wurde von den Calledoniern mit Bravour gemeistert. Dies ermöglichte es dem Nahab Aeromobile Team ungesehen zu den Vorräten vorzurücken und diese mit 2 gut platzierten D-Charges in Schutt und Asche zu verwandeln.
Jedoch nicht nur Die Nahab machten sich den Rauch zunutze. Auch der Khawarij, welcher bereits seit der Verteidigung Docks bei dem Ghulam Team war. Konnte dank seines Multispektral Visors ungesehen die Aleph kampfunfähig machen, ohne entdeckt zu werden.

Nachdem sich der Rauch lichtete und ihre Vorräte aufstocken für die Aleph keine Möglichkeit mehr war, traten sie den Rückzug an, um weiter Verluste zu vermeiden.

Nach den Kampfhandlungen begab sich Hakan zurück zu den erbeuteten Vorräten der Taskforce. Frau Cuja stand neben einem Container und betrachtete dessen Inhalt auf ihrem Datenpad, als aus diesem ein schnauben ertönte. Gefolgt davon, dass sich in der Türe des Containers Beulen auftaten, als würde jemand von innen dagegen schlagen. Frau Cuja hatte nun ein Lächeln auf den Lippen als die Türe nachgab und mit einem lauten Krachen auf den Boden schlug.

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