Kampagnenintro Argus Security Group (Dashat)

Es ist eine heißer Tag, die Hitze staut sich in den mit Planen abgehangenen Seitenstraßen. Die Straßen sind voller Menschen die sich langsam vorwärts bewegen. Ich bin auf dem Weg zum HQ der Argus Security Group. Ein hübscher Name unserer kleinen Zelle der Dashat Company. Hier in den Slums stehen genügend Häuser leer uns so hat der Chef sich einfach in einem ehemaligen Imbiss eingenistet. Im Frontbereich den Laden wieder fit gemacht und in die Lagerräume für unsere Bedürfnisse umgebaut. Vor dem Laden sehe ich schon Leute sitzen.
„Hey Hadi, drinnen wartet schon dein neuer Verehrer“ Kira, unsere Hackerin, grinst mich an und trinkt ihren Tee aus.
„Los ihr faulen Hunde wir müssen rein.“ Wir betreten einen fast sauberen Shawarma-Laden und gehen nach hinten durch in Lager. Die Gänge stehen voller Kartons. Der schmierige Fettgeruch aus dem Imbiss liegt immer noch in der Luft und mischt sich Müll.
Nach 2 weiteren Türen und einer Treppe ein den Keller des Hauses. Hier sieht es schon ganz anders aus. Heruntergekommene Stühle und Tische werden von durchgesessenen Sofas abgelöst. Durch dem Raum plärrt ein kleines Radio und als ich den Raum betrete ein fröhliches gedudel einer Rafiq Drohne die ich im letzten Run unter Beschuss wieder zusammengeflickt habe. „Nehmt euch doch später ein Zimmer.“ sagt Kira noch bevor der Chef aus dem Besprechungsraum kommt. „Romeo ist auch schon da. Na wunderbar dann kann es ja losgehen.“ Er macht hinter uns die Tür zu uns und nimmt das Licht. Die Videowand geht an und wir sehen schon was uns erwartet.
„Ich habe einen neuen Auftrag für uns ans Land ziehen können. Nicht ganz einfach, aber dafür springt auch einiges für uns raus…….“

Tag 1


Es hatte so einfach geklungen als der Chef die Punkte unseres Plans durchgegangen ist. „…. nochmal zusammengefasst: Wir landen mit 2 Sturmeinheiten der Combined Army auf der Bismark und bringen die Docks unter unsere Kontrolle. Dabei werden die Infiltratoren der CA die Flanken decken. Unsere Jungs rücken in der Mitte vor und sichern den Raum. Lagepläne, Codes für die verschlüsselte Kommunikation und Ablaufpläne stehen euch 15 Minuten vor Abflug zum download bereit.“
Wir sitzen alle zusammen in unserer kleinen Nussschale, die wir heute Morgen erst wieder ans fliegen und vor allem Dicht bekommen haben, in rasenden Tempo auf die Bismark zu. Die Schiffe der Enterkommandos werden unter Feuer genommen. Ein Schiff ganz in der Nähe wird erwischt und ich höre wie eine Welle aus Schrapnell an unserer Hülle kratzt. „Doch weit genug weg gewesen“ denke ich mir. Das Licht flackert unaufhörlich und ich mache mir eine Notiz die nicht lebenswichtige Elektronik im Schiff zu überholen. Die letzte Mission hatte unsere „Alia“ in einem denkbar schlechten Zustand versetzt das nichts mehr auf etwas Erhabenes schließen ließ. „Noch 2 Minuten bis zur Landung! Bereit machen!“ plärrt es über kleine Lautsprecher in der Kabine. Ich überprüfe meine Ausrüstung und fahre die Diagnose für die Drohnen hoch. Alle 3 funktionieren tadellos. Die Rafiq Drohne dudelt leise vor sich hin und wippt von einem seiner kleinen Beine auf den anderen. „Verschlüsselte Com-Frequenz wird aufgebaut. Stellt eurer Com auf Kanal 3 ein.“ Ich wechsle auf den Kanal und höre schon die Stimme des Chefs „….haltet euch an den Plan und schießt diesmal nicht auf die Aliens! In 30 Sekunden geht die Laderampe auf. Sichert die Rampe. Das schwere Waffenteam im Zentrum. Hadi, positioniere deine Helfer an den Flanken des Teams. Los! Los! Los!“
Die Laderampe des Shuttles ging auf und wir rannten hinaus in eine riesige Halle ihren 2 Steuerungseinheiten im linken und rechten Zentrum. An uns vorbei bewegten sich einige Schemen. „Schießt nicht auf die Aliens!“ hallte die Erinnerung an die Mahnung des Chefs. Ich steuerte meine Helfer an die markierten Positionen. Das schwere Waffenteam mit der Rui-Shi Drohne positionierte sich im Zentrum hinter einem Container-Haufen. Durch die Halle hört man die Schritte des Wachpersonals das sich in Stellung bringt und einige gebellte Befehle. Ein Sogarat der es sich auf gestapelten Containern breit gemacht hat wird unruhig und randaliert auf seiner Position kurzzeitig rum.
Plötzlich hört man Feuersalven auf der Rechten Flanke. Die Sphinx der Shasvastii rückt vor und zieht einiges an Feuer auf sich. Dann geht alles sehr schnell McMurrough stürmt nach vorne und legt sich alleine mit einem ganzen Team an und wird kurz bevor er das Team auslöscht von einem CSU umlaufen von schwer von einer Schrotflinte verwundet. Das schwere Waffenteam bezieht Stellung auf den Containern und kann von der erhöhten Position 2 Wachteams unter Beschuss nehmen, werden jedoch durch ein Veteran Kazak mit einem HMG aufgerieben. Ich hatte noch nicht einmal die Zeit meine Helfer loslaufen zu lassen um die verletzten zu versorgen. Unsere Einheit hat in kurzer Zeit schwere Verluste hinnehmen müssen. Den beiden anderen Sturmtrupps ging es scheinbar nicht anders. „Zurückziehen! Wir müssen uns zurückziehen und neu formieren!“ Ein roter Punkt leuchtet in meinem HUD auf und mir ist klar wohin die Reise geht. Wir verlegen den Einsatztrupp vollständig in die Richtung der Crew-Unterkünfte und werden dort auf Verstärkung hoffen da dort eine der wenigen Luken befindet.

Tag 2


Wir stürmen durch die Korridore und stoßen auf wenig Gegenwehr. Der Kampfeslärm aus den Docks wandelt sich zu dumpfen Schlägen. Im Headset fängt es an zu knistern „Wir müssen 3 Decks nach oben! Da befindet sich eine wenig bewachte Zugangsluke. Die Kontrollen habe ich bereits übernehmen können und der Nachschub ist bereits im Anflug und hat das Bremsmanöver eingeleitet. Wir haben 10 Minuten bis zum Andocken!“ gibt unsere um Atem ringende Hackerin durch. In meinem HUD wird die Karte der umliegenden Räume aktualisiert und der Weg zum Lagerraum vor der Zugangsluke wird uns markiert.
Unsere schweren Jungs verzögern unseren Vormarsch erheblich. Ich lade nebenher die Diagnoseprogramme für die Kampfanzüge und hole mir den Report von McMurroughs Health-Monitor „Die Einheiten ZY-017 und 19 sowie unser K9 müssen dringend in eine Krankenstation“. Prompt wird mir diverse Med Bays auf der Karte angezeigt. Ich markiere eine auf unserem Ziel Deck und weise unsere Vorhut an den Raum beim Vorrücken auf die Zugangsluke mit zu sichern.
Ohne weiter nennenswerte Probleme kommen wir voran. Ich verfrachte unsere Verwundeten in die Med Bay und gehe die Notfallprozeduren durch. Nach einigen Minuten sind die Zuyong und McMurrogh an die AutoDocs angeschlossen und werden versorgt.
Schwere Schritte kommen den Gang herunter. Unser Nachschub aus weiteren schweren Zuyong und leichten Einheiten mit Akrylatkanonen rücken Richtung Messe und Versammlungssälen vor. Es wurden Einheiten der Diplomaten gesichtet.
Wir sichern die Korridore und versiegeln die Quartiere. Wenn sich noch jemand in den Räumen versteckt hält können sie uns zumindest nicht in den Rücken fallen. Die Zugangswege werden mit Kameras und Minen gesichert. Im Nachschub war sogar eine Shihab dabei die uns den Rücken frei hält. Aus dem Augenwinkel sehe ich nur das leichte wabern einer TO-Camo an mir vorbeigehen.
Unsere Vorhut gibt uns das Zeichen das wir in die große Messhalle vorrücken können. Wir sichern den Raum und haben gerade unsere Positionen eingenommen höre ich im Comms Channel „Kontakt! Leite Gegenmaßnahmen ein“ ich sehe wir eine Rakete durch den Raum fliegen und in einen Sniper einschlagen der sich auf der oberen Balustrade versteckt gehalten hat. Auf unserer rechten Flanke erscheint Raoul Spector der versucht hat uns zu umlaufen. Die Gruppenleiter der Zuyong hat diese Möglichkeit in Betracht gezogen und einen der Leichten Kopfgeldjäger den Zugangsweg bewachen lassen. Raoul lief direkt in eine volle SMG Salve rein und musste sich sofort wieder zurückziehen. Auf der anderen Seite des Raums brachen die Flügeltüren zur Messe auf und ein Szalamandra warf seine Motoren an. „Die haben einen verdammten TAG die die Quartiere geholt?! Wenn der hier durchrauscht gibt es noch…argh“. Eine Salve vom TAG schlug um Zuyong Link ein und sie mussten in Deckung gehen. Der Szalamandra stapfte unaufhaltsam auf unsere rechte Flanke vor. Der Kopfgeldjäger der eben noch Raoul Spector in die Flucht geschlagen hatte bemerkte erst zu spät, dass er für den großen TAG ein einfaches Ziel bot. Er riss seine auf dem Boden liegende Akyrlatkanone hoch und feuerte. Damit das seine Sally eingeklebt wird hatte der Pilot wohl nicht gerechnet. Das Geschoss fand seinen weg bis zum Tag und machte ihn in Bruchteil von Sekunden kampfunfähig. „Der Gegner zieht sich zurück. Sichert alle Eingänge……“

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